3 bis 4. September 2026

Ahaus Tobit.Town

Von Machern für Macher 

Auf der Smart City Conference & Expo treffen sich Smart-City-Enthusiasten, Stadtentwickler, Wirtschaftsförderer, Stadtmarketing Experten und Digitalbeauftragte, um ihre Ideen, Erfahrungen und Visionen für smarte und zukunftssichere Städte auszutauschen.

500 Besucher zählte das Festival in 2025. 32 Speaker standen auf der Bühne. Auch in diesem Jahr stehen die „Macher“ im Fokus, mit ihren erfolgreichen Beispielen für smarte Städte.  

Parallel dazu bietet die Expo führenden Technologie- und Lösungsanbietern und eine Plattform für Inspiration und Austausch.

Agenda

2
SEP

Get together Smart City Festival

Bamboo Beach, ab 18:00 Uhr

Am Vorabend des Smart City Festivals treffen sich die Speaker und Frühanreiser auf ein Bier und Pizzasnacks im BamBoo Beach. Eine gute Gelegenheit für den ersten Austausch.

Get together Smart City Festival
3
SEP

Karola Voß - Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Digitalstadt Ahaus

Atrium , ab 10:00 Uhr

Ahaus im Westmünsterland hat sich längst als „Digitalstadt Ahaus" einen Namen gemacht und inspiriert Kommunen in der gesamten Bundesrepublik bei ihrer digitalen Transformation. Diese Vorreiterrolle ist maßgeblich mit dem Namen Karola Voß verbunden, die seit mehr als zehn Jahren als Bürgermeisterin die Geschicke der Stadt lenkt.

In ihrer Amtszeit entwickelte sich Ahaus zu einer Smart City, die als Referenz für kommunale Digitalisierungsprojekte dient. Die Stadt setzte dabei auf die Verbindung innovativer Technologien mit bürgerzentrierten Lösungen.

Als Gastgeberin eröffnet die Bürgermeisterin den ersten Tag der Smart City Conference & Expo und gewährt den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in die aktuellen Digitalisierungsprojekte der Stadt. 

Karola Voß - Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Digitalstadt Ahaus
3
SEP

Tobias Groten - Keynote

Ab 10:15 Uhr

„Start-Up since 1986" – dieser Leitspruch prägt Tobit seit der Gründung durch Tobias Groten vor vier Jahrzehnten. Was als kleines Softwarehaus im Westmünsterland begann, hat sich zu einem etablierten Technologieunternehmen mit rund 200 Mitarbeitern entwickelt, das in zahlreichen Bereichen Pionierarbeit leistet.

Heute ist Tobit Vorreiter in der digitalen Gastronomie, bei Künstlicher Intelligenz und innovativen Mobilitätslösungen. Ein besonders sichtbares Beispiel für diese Innovationskraft ist die Smart City Ahaus – Tobias Grotens Heimatstadt wurde durch das Engagement seines Unternehmens zur „Digitalstadt" und zum bundesweiten Zentrum für Smart City-Interessierte.

Auf dem Smart City Festival gewährt der Tobit-Gründer und CEO exklusive Einblicke in aktuelle Projekte seines Unternehmens und skizziert seine Vision für die Zukunft digitaler Städte. Dabei zeigt er auf, wie sich die Erfahrungen aus Ahaus auf andere Kommunen übertragen lassen und welche technologischen Entwicklungen die nächste Phase der Stadtdigitalisierung prägen werden.

Tobias Groten - Keynote
3
SEP

Daniela Hoffmann - Agiles Stadtmarketing für smarte Städte

Atrim, ab 10:45 Uhr

Am 3. September 2026 tritt Daniela Hoffmann, stellvertretende Geschäftsführerin des bcsd, beim Smart City Festival in Ahaus ans Mikrofon. Ihr Thema: "Zukunftsfähiges Stadtmarketing". Und das hat nichts mit Hochglanzbroschüren zu tun.

Konzepte, die nach drei Jahren Abstimmung niemand mehr liest? Daniela Hoffmann räumt mit genau diesem Denken auf. In ihrem Vortrag zeigt sie, wie Stadtmarketing reaktionsfähig wird: datenbasierte Entscheidungen in Wochen statt Jahren, agile Methoden statt starrer Pläne. Sie erklärt, wie Communities heute gemanagt werden, wie digitale Sichtbarkeit lokale Akteure stärkt und wie Stadtmarketing als Brückenbauer zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern funktioniert. 

Ihr Credo: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie muss der Stadtgesellschaft dienen – erlebbar, zugänglich, sinnstiftend.

Daniela Hoffmann - Agiles Stadtmarketing für smarte Städte
3
SEP

Kati Bölefahr - Von der grauen Maus zum Love Brand

Atrium, ab 11:30 Uhr

Kann eine Stadt zur Love Brand werden?

Kati Bölefahr ist überzeugt: Ja – wenn eine Stadt versteht, wofür sie wirklich steht. Vor zehn Jahren initiierte und konzipierte sie im Team den strategischen Stadtmarkenprozess für Bielefeld. Heute verantwortet sie als Co-Leitung Stadtmarke und Kommunikation bei Bielefeld Marketing gemeinsam mit vielen Partner:innen die Entwicklung der Marke.

Ihre Mission: Die 340.000 Einwohnerinnen und Einwohner der ostwestfälischen Großstadt zu dem zu machen, was sie eigentlich schon sind – die besten Botschafter:innen für ihre Stadt.

Besonders an ihrem Ansatz: Statt klassischem Top-down-Marketing setzt Bölefahr auf Beteiligung. Rund 70 Unternehmen aus der lokalen Wirtschaft engagieren sich als Bielefeld-Partner und finanzieren den breit angelegten Stadtmarkenprozess mit. Ihre Philosophie dabei: Stärken stärken statt Schwächen beklagen. Bielefeld konzentriert sich auf das, was funktioniert – Wissenschaft, Kultur, Natur und eine starke Wirtschaft.

Auf dem Smart City Festival in Ahaus zeigt Bölefahr, wie partizipatives Stadtmarketing funktioniert, warum Unternehmen freiwillig in eine Stadtmarke investieren, wie eine Stadt zur Marke werden kann, ohne sich zu verkaufen und welche Herausforderungen ein solcher Prozess für das Stadtmarketing, Verwaltung, Wirtschaft und Stadtgesellschaft mit sich bringt.

Ihre Erfahrung: Stadtmarke ist kein Logo. Stadtmarke ist das Gefühl, das Menschen mit einem Ort verbinden.

Wer wissen will, wie aus einer vermeintlichen „grauen Maus“ eine Stadt mit starker Identität und echter Community werden kann – und warum das auch digital funktioniert – sollte am 3. September beim Smart City Festival in Ahaus dabei sein.


Kati Bölefahr - Von der grauen Maus zum Love Brand
3
SEP

Thorsten Kausch - Zukunftsperspektive: lebendige Innenstadt

Ab 12:15 Uhr

Auf dem Smart City Festival gibt Thorsten Kausch Einblicke, wie Kommunen zu Gestaltern ihrer Zukunft werden – und welche Fehler sie dabei lieber vermeiden sollten. Kausch ist Geschäftsführender Gesellschafter der Stadtmanufaktur, dem Hamburger Beratungsunternehmen für Stadtvermarktung und Stadtentwicklung. In seinem Vortrag teilt er Erfahrungen aus der Innenstadttransformation: Was funktioniert wirklich? Wo stolpern Städte über die immer gleichen Denkfehler? Und wie erobern Kommunen die Identität ihres Zentrums zurück?

„Die Innenstädte gehören allen Menschen. Mit klarem Profil und Lebendigkeit stiften sie Identität – und Zukunft“, sagt Kausch. Sein Ansatz: Multifunktionalität statt Monokultur, neue Denkmuster statt ausgetretener Pfade. Dabei entwickelt er Visionen und berät strategisch – damit aus leeren Flächen wieder lebendige Orte werden und das Herz einer Stadt kräftig weiterschlägt.

.Das Smart City Festival bringt Macher, Visionäre und Praktiker zusammen. Kausch liefert konkrete Impulse aus der Praxis.

Thorsten Kausch - Zukunftsperspektive: lebendige Innenstadt
3
SEP

Mittagspause & Networking

Ab 13:00 Uhr
3
SEP

Daniel Freimuth - Wenn die Hanauer Innenstadt wieder zum Treffpunkt wird

Atrium, ab 14:00 Uhr

Leere Schaufenster, wenig Laufkundschaft, Online-Konkurrenz – Innenstädte stehen bundesweit unter Druck. Wie schafft man es trotzdem, Menschen zurück ins Zentrum zu holen? Hanau zeigt, dass es geht.
Daniel Freimuth, Geschäftsführer von Hanau Marketing, kennt die Herausforderung aus erster Hand. Mit dem Stadthof hat die Stadt einen Ort geschaffen, der mehr ist als nur Einzelhandel: Ein Platz zum Verweilen, 
Begegnen und Erleben. Freimuth erklärt, welche Strategie dahintersteckt, warum klassisches Citymarketing allein nicht mehr reicht – und wie aus einem Konzept echtes Leben wird.

Ein Einblick in die Praxis der Innenstadtbelebung, direkt aus Hanau.

Daniel Freimuth - Wenn die Hanauer Innenstadt wieder zum Treffpunkt wird

Innovation Expo

Auf der Expo finden sich die verschiedensten Hersteller und Anbieter innovativer Smart City Lösungen, die untereinander ins Gespräch kommen und ihre neuesten Projekte und Anwendungen vorstellen. Sehen, erleben, ausprobieren, mit Profis austauschen und vernetzen.  

 

Aussteller 2026 werden 

Smart City Touren: Digitalstadt erleben

Die Smart City Touren bieten einen fachkundigen Einblick in Ahaus’ digitale Infrastruktur. Erfahrene Guides vermitteln praxisnahes Expertenwissen und führen Sie zu den wichtigsten Smart-City-Hotspots. Danach wissen Sie genau, warum Ahaus den Titel „Digitalstadt“ zu Recht trägt.

Übrigens: Diese Führungen gibt es nicht nur während des Festivals. Das ganze Jahr über begleiten wir Gruppen ab sechs Personen – von Wirtschaftsförderern über Stadtmarketing-Teams bis hin zu Technikinteressierten. Mehr als 1 500 Gäste erleben jährlich vor Ort, wie in Ahaus alles mit allem verbunden ist.

Festival

Wenn die Sonne am 4. September langsam untergeht, wechselt das Programm nahtlos in ein offenes Stadtfest mit Livemusik, Street-Food und Mitmachaktionen für jedes Alter. Wer danach noch Netzwerken oder feiern möchte, zieht beim Pub-Crawling von Bar zu Bar und trifft dort auf Speaker, Ausstellende und Besucher gleichermaßen.

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